Den passenden Zanderköder für dein Gewässer

Eine riesige Auswahl an Ködern für das Zanderangeln machts einem nicht einfacher. Ob Gummifisch, Wobbler oder Köderfisch: Sie alle haben eines gemeinsam: Zander lieben diese Köder! Entscheidend dabei ist, den richtigen Köder für die passende Angelsituation auszuwählen. In diesem Blog zeigen wir dir, welcher Köder sich am besten zu welcher Situation am Wasser eignet um an deinem Hausgewässer aktiv auf Zander zu angeln. Farbe, Grösse und Führung; jedes Gewässer ist unterschiedlich, aber einige Grundregeln gibt es trotzdem zu beachten, damit der gewünschte Erfolg eintritt.

Zanderköder - welcher ist der Richtige?

Stimmt die Stelle, der Köder und die Führung, wirst du mit einem Zander belohnt.

Zanderköder am Gewässer anpassen

Unterschiedliche Köderdekore und unterschiedliche Gewässer. Diese Hauptfaktoren zerbrechen so manchem Zanderangler den Kopf. In einem trüberen Gewässer greift man eher zu einem hellen, schockfarbenen Köder wie zum Beispiel Chartreuse oder Firetiger. Hingegen in einem klaren Voralpensee verspricht man sich mehr mit einem natürlichen Dekor wie weiss, schwarz oder Motoroil. Es lohnt sich jedoch, sich mit anderen Anglern auszutauschen, welche Farben oft und vor allem gut fangen. Denn die Gewässer sind strukturiert und es gibt oft Schemas, welche sehr gut funktionieren.

Wie jagt der Zander eigentlich?

Damit man den richtigen Köder für das Gewässer findet, muss man zuerst verstehen wie der Zander jagt. Es ist von Vorteil zu wissen, dass der Zander nicht gleich wie Hecht oder Barsch jagt. Der Zander verfolgt seine Beute. Oft auch über längere Distanzen um diese einzusaugen. Hingegen der Hecht oftmals einen Reflexbiss macht. Umso wichtiger ist es, den Köder schön zu präsentieren. Vor allem dann, wenn die Fische eher inaktiv sind, lohnt es sich den Köder nicht ruckartig zu führen, sondern eher gemächliches "Faulenzen". Dadurch wird der Kunstköder länger in der "heissen Zone" gehalten.

Zanderköder fürs Frühjahr

Das Zanderangeln vor der Schonzeit im Frühjahr ist besonders beliebt, da oftmals zwar weniger Bisse kommen, doch wer einen Zander überreden kann, hat in meisten Fällen ein kapitales Exemplar am Haken. Die Inaktivität im Frühjahr hat unteranderem damit zu tun, dass die Zander ihre Energie zum Laichen benötigen und in der Regel kalte Temperaturen im Wasser herrschen. Je kälter die Wassertemperatur ist, umso weniger frisst der Zander, da er einen höheren Energieverbrauch hat. Mit den langsam steigenden Wassertemperaturen kommt immer mehr Aktivität auf. Die Zander ziehen auch immer mehr ins Flachwasser, da sich dieses durch die Sonne schneller erwärmt. Anfangs der Schonzeit ist es sinnvoll einen kleineren Köder anzubieten. Die optimale Ködergrösse liegt zwischen 7,5cm bis 10cm. Hierfür eignet sich der Slim Shad optimal, da dieser eine etwas schlankere Form hat und schnell eingesaugt werden kann. 

Der Erfolg mit grossen Zanderköder

In den kalten Jahreszeiten können auch grosse Kunstköder zum Einsatz kommen. Gerade beim Vertikal- und Pelagischangeln können die Köder nicht zu klein sein. Die Köder können langsam geführt werden, schrecken die Zander nicht gleich ab und können länger in der "heissen Zone" präsentiert werden. Nicht selten, werden kleine Zander auf grosse Köder gefangen. Grundsätzlich gilt jedoch: Je grösser der Köder, umso grösser der Fisch. Wichtig beim angeln mit grossen Zanderködern ist, einen Stinger zu benutzen. besonders beim Vertikalangeln ist die Chance gross, den feinen Biss zu spät zu bemerken. Folglich spuckt der Zander den Köder wieder aus, bevor der Anschlag richtig sitzt.

Zander auf große Vertikalköder

Grosse Köder = Grosse Fisch? Vielfach ja ;)

Zanderköder Nummer 1: Gummiköder

Am meisten wird mit Gummiköder auf Zander geangelt. Dies aus gutem Grund: Der Gummiköder kann in diversen Tiefen, diversen Arten und an diversen Rigs geführt werden. Die wohl bekanntesten Schwanzformen sind der Paddletail und der Twister. Es sind beides sogenannte "Action-Tails". Die Grundregel lautet dort: Je steiler der Tail, umso mehr Action im Wasser. Die am meistverwendete Art des Tails um auf Zander zu angeln, ist sicherlich der Paddletail.

Zanderköder: Gummifische in 10 cm

Lazy Shad 10 cm - Der Universalköder mit Paddletail für Zander

Gerade beim Angeln auf Zander darf man mutig sein und auch mal etwas anderes anbieten. Viele Gewässer werden mit den Paddletail's befischt. Oft kommen in den Gewässern die Zanderbisse besser, schneller und härter auf Twister oder V-Tail Shads. Ein einfaches über den Boden schleifen mit einem Twister kann manchmal für Sternstunden am Wasser sorgen. Der Gummiköder mit einem Twisterschwanz wird dabei einfach überbleit am Gewässergrund nachgezogen. Fürs Vertikalangeln sind die sogenannten V-Tail Shads oder auch Fransenköder echte Fischbringer.

XO Minnow: Vertikalköder zum Zanderangeln

XO Minnow: ein echter Fischmagnet beim Vertikalen Zanderangeln

Nahezu das wichtigste beim den Gummiködern fürs Zanderangeln ist, dass die Mischung sehr weich sein sollte. Der Zander saugt den Köder ein. Sobald dieser sich nicht gut falten lässt, kann der Köder erst gar nicht eingesaugt werden oder der Zander spuckt den Gummifisch wieder aus. Nebst der weichen Mischung ist auch die Farbauswahl wichtig. Hier punktet der Brand K.P Baits aus Finnland mit über 50 Farben pro Köder! Es gibt nichts ärgerlicheres als die Farbe nicht dabei zu haben, die gerade läuft.

Schnell-Tipps zur Köderfarbe:

Klares Gewässer -> natürliche Dekore - Weiss / Braun / Blau / Grün

Trübes Gewässer -> Helle Dekore - Chartreuse / Firetiger / Lime 

Nachts -> UV Aktive Köder / sehr dunkle Köder mit hohem Kontrast

Zanderangeln mit dem Wobbler

Da hauptsächlich mit Gummifisch auf Zander geangelt wird, werden die Wobbler eher vernachlässigt. Der Wobbler eignet sich am besten um in der Nacht auf Zander zu angeln. Dabei gilt, die Zander kommen nachts ins Flachwasser um nach Beute zu suchen. Oftmals sind die Zander in den Steinpackungen am Ufer und jagen dort die Kleinfische welche sich an den Algen und Muscheln die an den Steinen sind, ernähren. Der Wobbler wird etwa mit einem Meter Abstand zum Ufer längs entlang der Steinpackung geworfen und ganz langsam, nahezu in Zeitlupe, ein gekurbelt. Sind die Vibrationen des Wobblers in der Rute spürbar, ist man zu schnell. Die Bisse von Zander kommen wie eine Granate eingeschlagen! 

Am besten dafür, eignen sich Wobbler mit einer schlanken Silhouette. Die Lauftiefe sollte, da so nah am Ufer gefischt wird, ca. 1-2 Meter betragen. Die passende Form sollte länglich sein und idealerweise Stromlinienförmig. Mit einer Länge von ca. 10cm können schon stattliche Zander an Land gezogen werden. Die beste Zeit um Zander mit Wobbler zu befischen ist, wenn die Temperaturen wärmer sind. 

Zanderwobbler - UV Aktiv bei Nacht

Major Fish Zanderwobbler: UV - Aktiver Hardbait um nachts auf Zander zu angeln

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